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Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan

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Johannes Clair, geboren 1985, verpflichtete sich nach Abitur und Wehrdienst für vier Jahre als Zeitsoldat. Der Stabsgefreite kämpfte in Afghanistan von Juni 2010 bis Januar 2011 als Mitglied einer »Task Force« an vorderster Front. „Wir waren dort, um zu kämpfen. Wir wurden gedrillt, auf Menschen zu schießen. So wurde es uns gesagt, und genauso ist es gekommen.“ Johannes Cl Johannes Clair, geboren 1985, verpflichtete sich nach Abitur und Wehrdienst für vier Jahre als Zeitsoldat. Der Stabsgefreite kämpfte in Afghanistan von Juni 2010 bis Januar 2011 als Mitglied einer »Task Force« an vorderster Front. „Wir waren dort, um zu kämpfen. Wir wurden gedrillt, auf Menschen zu schießen. So wurde es uns gesagt, und genauso ist es gekommen.“ Johannes Clair, ein 25-jähriger Fallschirmjäger, hat den Krieg in Afghanistan am eigenen Leib erlebt. Er war dabei, als erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg Artillerie eingesetzt wurde, hat mehrere Sprengstoffanschläge und vier Tage Dauerbeschuss überlebt. In seinem mitreißenden und sehr persönlichen Buch erzählt er von seinem Wunsch, in Afghanistan etwas bewirken zu können, vom Leben als Soldat, von seinen Hoffnungen und seiner Todesangst. Clair ist ein reflektierter Beobachter und beschreibt ehrlich, wie der Einsatz ihn verändert hat. Ein sehr bewegendes Dokument über eine moderne Kriegserfahrung.


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Johannes Clair, geboren 1985, verpflichtete sich nach Abitur und Wehrdienst für vier Jahre als Zeitsoldat. Der Stabsgefreite kämpfte in Afghanistan von Juni 2010 bis Januar 2011 als Mitglied einer »Task Force« an vorderster Front. „Wir waren dort, um zu kämpfen. Wir wurden gedrillt, auf Menschen zu schießen. So wurde es uns gesagt, und genauso ist es gekommen.“ Johannes Cl Johannes Clair, geboren 1985, verpflichtete sich nach Abitur und Wehrdienst für vier Jahre als Zeitsoldat. Der Stabsgefreite kämpfte in Afghanistan von Juni 2010 bis Januar 2011 als Mitglied einer »Task Force« an vorderster Front. „Wir waren dort, um zu kämpfen. Wir wurden gedrillt, auf Menschen zu schießen. So wurde es uns gesagt, und genauso ist es gekommen.“ Johannes Clair, ein 25-jähriger Fallschirmjäger, hat den Krieg in Afghanistan am eigenen Leib erlebt. Er war dabei, als erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg Artillerie eingesetzt wurde, hat mehrere Sprengstoffanschläge und vier Tage Dauerbeschuss überlebt. In seinem mitreißenden und sehr persönlichen Buch erzählt er von seinem Wunsch, in Afghanistan etwas bewirken zu können, vom Leben als Soldat, von seinen Hoffnungen und seiner Todesangst. Clair ist ein reflektierter Beobachter und beschreibt ehrlich, wie der Einsatz ihn verändert hat. Ein sehr bewegendes Dokument über eine moderne Kriegserfahrung.

30 review for Vier Tage im November: Mein Kampfeinsatz in Afghanistan

  1. 4 out of 5

    Siska-Coda

    Ein sehr bewegendes Buch, das nicht nur Missstände in der Ausrüstung der Bundeswehr aufzeigt, sondern vor allem einen Einblick in das Leben und die Gefühlslage eines "einfachen Soldaten". Dieses Buch besticht durch Ehrlichkeit und vor allem kann man sich ein Bild davon machen, was ein Soldat tatsächlich durchmacht. Außer man ist selber in so einer Lage gewesen, wird man das niemals nachvollziehen können, aber auf einer intellektuellen Ebene kann man es verstehen und sich in die Situationen hineinv Ein sehr bewegendes Buch, das nicht nur Missstände in der Ausrüstung der Bundeswehr aufzeigt, sondern vor allem einen Einblick in das Leben und die Gefühlslage eines "einfachen Soldaten". Dieses Buch besticht durch Ehrlichkeit und vor allem kann man sich ein Bild davon machen, was ein Soldat tatsächlich durchmacht. Außer man ist selber in so einer Lage gewesen, wird man das niemals nachvollziehen können, aber auf einer intellektuellen Ebene kann man es verstehen und sich in die Situationen hineinversetzen. Ich kann dieses Buch wirklich jedem Empfehlen, der sich für so etwas interessiert. Bei anderen Büchern würde ich vermutlich sagen, dass ich begeistert bin davon, aber dafür ist das Thema dieses Buches viel zu ernst.

  2. 4 out of 5

    Mathilda Grace

    Ich habe mir dieses Buch als Recherchematerial für einen Roman gekauft, an dem ich gerade schreibe. Und ich tat es, ohne vorher einen Blick hineingeworfen zu haben. Alles, was ich über das Buch wusste, stammte von einer Empfehlung auf einer Veteranenwebseite, die es vorschlug. Für alle, die sich mit dem Thema »Wie Kriege Soldaten verändern« auseinandersetzen wollen. Das wollte ich und ich habe mehr bekommen, als ich erwartet/erhofft hatte. Johannes Clair, Joe, erzählt völlig ruhm- und schmucklos Ich habe mir dieses Buch als Recherchematerial für einen Roman gekauft, an dem ich gerade schreibe. Und ich tat es, ohne vorher einen Blick hineingeworfen zu haben. Alles, was ich über das Buch wusste, stammte von einer Empfehlung auf einer Veteranenwebseite, die es vorschlug. Für alle, die sich mit dem Thema »Wie Kriege Soldaten verändern« auseinandersetzen wollen. Das wollte ich und ich habe mehr bekommen, als ich erwartet/erhofft hatte. Johannes Clair, Joe, erzählt völlig ruhm- und schmucklos von seinem Einsatz in Afghanistan. Er stellt Kameraden vor, das Land, die Leute, die Stützpunkte, die Lebensbedingungen und und und … Joe lässt auch unappetitliche Dinge nicht aus, ich sage nur umgekippte Dixie-Klos. Vor allem aber gibt er Einblick in seine Gedanken und sein Leben, und erweckte auf mich anfangs den Eindruck eines Mannes Mitte 20, der voller Hoffnung und Aufregung loszieht, um »etwas zu verändern« und »zu bewirken«, um es mal so auszudrücken. Es kam mir zuerst vor, als wäre er wirklich scharf darauf in den Krieg zu ziehen und ich saß beim Lesen teilweise kopfschüttelnd da und fragte mich, will er wirklich Menschen töten oder geht er einfach nur völlig naiv an die Sache ran? Nicht davon ist der Fall, denn ich glaube, dass Joe wirklich Hoffnung hatte. Dass er daran glaubte, mit seinem Einsatz etwas verändern zu können. Dinge für die Menschen verbessern zu können. Das kann man durchaus naiv nennen, ich sehe es eher mit einem traurigen Lächeln, weil im Laufe der Geschichte immer deutlicher wird, wie sehr diese Hoffnung in ihm schwindet. Ist Joe anfangs fast jedes Mal einer der ersten, der die Hand hebt, eben einer, der freiwillig Patrouillen anführt, hebt er später nicht mal mehr den Kopf, wenn es darum geht, wer heute die Truppe anführt. Joe verändert sich unübersehbar und als schließlich das passiert, was jeder fürchtet, der Freunde, Verwandte oder Partner in Kriegseinsätzen hat, nämlich, dass sie einen der ihren durch einen Anschlag verlieren, habe ich beim Lesen das erste Mal geweint. Es ist kein einfaches, sondern ein ziemlich bedrückendes Buch über den Alltag einer Spezialeinheit in Afghanistan. Dabei ist es weder brutal noch blutig. Das muss es auch nicht sein, um mit jeder neuen Seite mehr zu leiden. Am Ende habe ich mir nur noch gewünscht, dass die Gruppe um Joe und Muli und Nossi es gesund nach Hause schaffen. Nun ja, so gesund wie man nach so einem Einsatz noch sein kann, denn dass Krieg die Menschen seelisch verändert, weiß mittlerweile jeder. Von mir gibt es volle 5* Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Allerdings wären vielleicht Taschentücher in der Nähe angebracht.

  3. 4 out of 5

    Dagmar Bräuer

    Der Afghanistan-Konflikt scheint aus unserem Alltag doch größtenteils verdrängt. Johannes bringt uns in einer sehr guten Darstellung den Alltag des "normalen" Soldaten näher und damit die Auseinandersetzung mit diesem Thema auf unsere Sofas. Er hat sich während seines Einsatzes bemüht die Sprache der einheimischen Bevölkerung zu lernen und dadurch einen Einblick in deren Leben und Denken zu verschaffen. Seine Kenntnisse über die Geschichte des Landes und den jüngsten Konflikt, der auch zum Einsa Der Afghanistan-Konflikt scheint aus unserem Alltag doch größtenteils verdrängt. Johannes bringt uns in einer sehr guten Darstellung den Alltag des "normalen" Soldaten näher und damit die Auseinandersetzung mit diesem Thema auf unsere Sofas. Er hat sich während seines Einsatzes bemüht die Sprache der einheimischen Bevölkerung zu lernen und dadurch einen Einblick in deren Leben und Denken zu verschaffen. Seine Kenntnisse über die Geschichte des Landes und den jüngsten Konflikt, der auch zum Einsatz der Bundeswehr führte, sind sehr weitreichend. Dafür würde ich jedoch wärmstens einen seiner zahlreichen Vorträge die er im Zusammenhang mit der Buchveröffentlichung hält zu besuchen. Spannender als jeder Sonntagabend-Krimi! Johannes versucht niemanden von der Sinn- oder Nicht-Sinnhaftigkeit des Einsatzes zu überzeugen, sondern schildert sehr unterhaltsam seine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen. Dazu gehören Todesangst genauso wie euphorische Glücksgefühle nach einem gelungenen Einsatz. Ungeschminkt berichtet er über seine Motivation an dem Einsatz teilzunehmen, seine familiären Schwierigkeiten und seine Gefühlslage während und nach dem Einsatz. Das Buch liest sich auf jeden Fall spannend wie ein Roman!

  4. 4 out of 5

    Tessa

    "Vier Tage im November" ist ein sehr ehrliches, direktes Buch, in dem der junge Autor sehr anschauchlich und ohne Schönigung mit klarem Schreibstil von seinem 7-monatigen Einsatz in der Task-Force One im Norden Afganistans berichtet. Ohne den Leser zu schonen berichtet er von Gefechten, Gefühlen und Gedanken, Freundschaft, Kameradschaft, töten und dem ständigen Wissen selbst getötet zu werden können. Er erzählt von Begegnungen mit den Einheimischen, Kinderlachen, Wut der Männer und den nie sicht "Vier Tage im November" ist ein sehr ehrliches, direktes Buch, in dem der junge Autor sehr anschauchlich und ohne Schönigung mit klarem Schreibstil von seinem 7-monatigen Einsatz in der Task-Force One im Norden Afganistans berichtet. Ohne den Leser zu schonen berichtet er von Gefechten, Gefühlen und Gedanken, Freundschaft, Kameradschaft, töten und dem ständigen Wissen selbst getötet zu werden können. Er erzählt von Begegnungen mit den Einheimischen, Kinderlachen, Wut der Männer und den nie sichtbaren Frauen. Von dem konstanten Wechsel zwischen Selbstzweifel und Überheblichkeit, von Angst und Übermut. Deutlich schildert er seine Suche nach dem Sinn seines Einsatzes. Schildert seine eigene Reise, nicht nur als Soldat, sondern als Mensch. Als junger Mann, mit einer Familie und Freundin zu Hause in Deutschland, die irgendwie versucht, ihr leben fortzusetzten. Ein klarer Bericht einer wirren Reise, der noch lange nachhallt.

  5. 4 out of 5

    Aphid_licker

    Gut beobachtetes und ok geschriebenes Buch über einen Fallschirmjäger im Afghanistaneinsatz. Enorm viele der deutschen Afghanistanbücher sind ja von Journalisten, Ärzten und sonstigen Offizieren geschrieben. Clair ist Mannschafter, Falli und war tatsächlich in mehrere, teils schwere, Gefechte verwickelt, was ein bißchen ein Alleinstellungsmerkmal dieses Buchs ist soweit ich das überblicke. Wenn es ein Afghanistanbuch eines Deutschen sein soll würde ich dieses empfehlen.

  6. 5 out of 5

    Bernhard Riegler

    Während sich Deutschland schwer tut das Engagement in Afghanistan überhaupt als "Krieg" zu bezeichnen, gibt das Buch sehr guten, ungeschönten Eindruck vom Leben der Truppe vor Ort.

  7. 4 out of 5

    Josephine

  8. 5 out of 5

    Paul

  9. 5 out of 5

    Carsten Betz

  10. 4 out of 5

    Olli

  11. 5 out of 5

    Antonia

  12. 5 out of 5

    T Ths

  13. 4 out of 5

    Lemmingwinks

  14. 4 out of 5

    Jonas

  15. 4 out of 5

    Scarzes

  16. 4 out of 5

    MeesterP

  17. 4 out of 5

    Manuel Werner

  18. 5 out of 5

    Patrick

  19. 5 out of 5

    Adrian Sousa-Poza

  20. 4 out of 5

    Anna-lena Schmitz

  21. 5 out of 5

    Nachel

  22. 5 out of 5

    dlawrim

  23. 5 out of 5

    Jan

  24. 5 out of 5

    Florian Leister

  25. 4 out of 5

    Katharina

  26. 5 out of 5

    Hannes Potts

  27. 5 out of 5

    J. Montrose

  28. 5 out of 5

    Mudelpützchen

  29. 5 out of 5

    Mel McManus

  30. 4 out of 5

    Christian Lang

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